Jacominus Gainsborough
Einer, der sich erinnert. Und manchmal auch vergisst.
Jacominus sitzt im Garten, denkt nach, lauscht dem Wind. Eine Erinnerung streift ihn – kaum greifbar, wie ein Traum, der sich beim Aufwachen auflöst. Und doch ist da etwas, das bleibt: ein Gefühl, warm und vertraut. Es sind die winzig kleinen Sekunden, die zählen. Die kaum sichtbaren Augenblicke zwischen zwei Herzschlägen, in denen sich alles entscheiden kann. Ein Blick. Ein Lächeln. Ein Wiedersehen. Und irgendwo ist immer jemand unterwegs. Über Wiesen, durch Straßen, vorbei an flüchtigen Begegnungen. Schritt für Schritt, einer Verabredung entgegen. Vielleicht Punkt zwölf. Vielleicht genau im richtigen Moment. So entfaltet sich ein Leben – nicht laut und in Bildern und Worten, die bleiben. In Begegnungen, die alles verändern können. Kein außergewöhnliches Leben. Und doch ein ganz besonderes. Das Leben von Jacominus Gainsborough
Große Städte, große Zeichner
Mut oder Angst?!
Mut ist etwas Gutes!
Wer sein Herz in die Hand nimmt und das Zaudern überwindet, auf den wartet ein ganz besonderes Hochgefühl – mal leise, mal kraftvoll, aber immer spürbar. Davon erzählen diese Bücher auf ganz unterschiedliche Weise. Da sind die poetischen Bilder und Gedichte, die genau diesen Moment einfangen, in dem aus Zögern plötzlich Mut wird. Da ist Anna, die ihre Angst nicht einfach wegschiebt, sondern ihr mit Fantasie, Freundschaft und liebevoller Unterstützung begegnet – mit Riesen, Rittern und vielen anderen Begleitern durch die Nacht. Und da ist der Blickwechsel: Was, wenn Angst ganz anders verstanden wird? Wenn aus dem „Angsthasen“ ein „Muthase“ wird – und plötzlich Mut, Klugheit und Sensibilität sichtbar werden, wo vorher vorschnell bewertet wurde? Nicht zuletzt erzählen die Geschichten auch davon, wie man mit Veränderungen umgeht, neue Wege findet und den eigenen Platz behauptet – manchmal leise, manchmal überraschend. Bücher für Kinder, ja – aber eigentlich für alle, die sich erinnern möchten, wie sich Mut anfühlt.